Kensington Palace

Auch wenn der Kensington Palace vielleicht nicht ganz so imposant ist wie der Buckingham Palace, ist er dennoch auch ein wichtiger Palast der englischen Monarchie. Nachdem der ehemalige Landsitz von König William III. (1650 – 1702) im Jahre 1689 erworben wurde und von dem Architekten Christopher Wren (1632 – 1723) umgestaltet wurde, wurde der neue  Palast in den nächsten Jahren immer bedeutender.

Besonders während der Regierungszeiten von George I. (1660 – 1727) und George II. (1683 – 1760) war Kensington Palace der Dreh- und Angelpunkt der britischen Monarchie und wurde auf das Nobelste ausgestattet und verziert. Nach dem plötzlichen Tode George II. lebte allerdings nie wieder ein britischer gekrönter Monarch im Kensington Palace.

Der Kensington Palace war jedoch die erste Wirkungsstätte der darin geborenen Prinzessin Victoria (1819 -1901), bis sie am 20. Juni 1837 mit 18 Jahren zur Königin gekrönt wurde und in dem Buckingham Palace umzog. Seit dem Jahr 1912 wurde der Palast immer wieder der Öffentlichkeit mit regelmäßigen Ausstellungen zugänglich gemacht. Momentan kann man eine Ausstellung über die abwechslungsreiche Garderobe von Lady Di besichtigen, die auch bis zu ihrem Tod am 31. August 1997 im Kensington Palace lebte. Weiterhin ist die Teilnahme an einer Schlossbesichtigung möglich oder der Besuch der Ausstellung „The last debutantes. 1958“.