Kensington Gardens
Der Park Kensington Gardens grenzt unmittelbar an den Hyde Park und zählt zu den zahlreichen königlichen Parks in London. Er ist 1,1 km² groß und auch wenn sein Name Kensington Gardens ist, gehört seine größere Fläche jedoch zu dem Stadtteil City of Westminster. Von dem Hyde Park wird er durch den West Carriage Drive getrennt.
In königlichen Besitz gelangte das Grundstück 1689, als es von König William III. (1650 – 1702) gekauft wurde, damit sich dieser im Grünen von seiner Asthmaerkrankung erholen konnte. Er beauftragte den Architekten und Astronomen Christopher Wren (1632 – 1723) mit dem Bau des Kensington Palace.
Im Jahr 1872 wurde im Kensington Gardens das Albert Memorial errichtet, welches dem Gemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819 – 1861) von Königin Victoria (1819 -1901) ehren sollte, welcher 1861 nach langer Krankheit verstarb. Diese Sehenswürdigkeit zieht jährlich tausende Besucher an, ebenso wie die sich leicht versteckt befindliche Peter Pan Statur, welche zu Ehren des gleichnamigen Helden der Kindergeschichte von James Matthew Barrie (1860 – 1937) errichtet wurde.
Das Albert Memorial, welches direkt in London steht, stammt von Sir George Gilbert Scott (1811 – 1878) und wurde 1864 – 1875 im neugotischen Stil errichtet. Es ist knapp 60 m hoch und besteht auf einem von Säulen getragenen Baldachin unter dem eine vergoldete Statue des Prinzgemahls Albert sitzt. Der Sockel des Memorials umläuft ein Marmorfries auf dem Maler, Künstler und Architekten abgebildet sind. In den Ecken der Gedenkstätte sind Handel, Landwirtschaft, Ingenieurwesen und Fabrikation personifiziert. Beeindruckend sind auch die vier Personenruppen, die sich in den Ecken der Treppe, die zum Memorial führt, befinden. Diese stellen die vier Kontinente Europa, Afrika, Asien und Amerika da und wurden von Henry Hugh Armstead (1828 – 1905) gefertigt.